Verhaltensregeln im Labor (in German only)

Verhaltensregeln fürs Labor:

  1. Im Labor arbeiten darf nur, wer eine Sicherheitseinweisung erhalten und diese mit einer Unterschrift bestätigt hat.
  2. Das Labor ist grundsätzlich sauber zu halten.
  3. Die Plätze sollen nach dem Versuch so ordenlich und sauber sein, wie man sie vorgefunden hat bzw. sich gewünscht hätte sie vorzufinden. Der nächste, der an dem Platz arbeitet, könntest du selbst sein.
  4. Das gilt auch für Waagen, Zentrifugen, Mikroskope und sonstige Apparaturen, sowie Gegenstände.
  5. Das große und das kleine Labor sind getrennt zu halten. Im kleinen Labor werden Versuche mit Bakterien gemacht, damit verbundene Gegenstände dürfen keinesfalls in die Zellkultur gelangen!
  6. Müllsäcke, die voll sind, werden zugeklebt und autoklaviert oder zumindest verschlossen in die Spülküche gestellt. Es ist nicht Aufgabe des Spüldienstes 100x am Tag durch die Labors zu rennen und nach vollen Müllsäcken zu suchen. Neue Müllbeutel befinden sich auf Inkubator 2
  7. Sachen, die für einen Versuch an einen anderen Platz gebracht werden (Pipetten, Tesa-Roller, Spritzflaschen, Stifte, Eppi-Ständer usw.) werden wieder an den richtigen Platz zurückgestellt. Gegenstände, die kaputt gehen, werden ausgetauscht (Schreibwaren sind in Heikes Büro im Schrank) bzw. gemeldet, damit sie zur Reparatur eingesendet werden können (bzw. Neuanschaffung oder Reparatur durch Werner).
  8. Plastikwaren wie Pipetten, Zellkulturflaschen, Bluecaps/Falcons etc. werden, nachdem man sie aufgebraucht hat oder wenn ersichtlich ist, dass die übrige vorhandene Menge nicht mehr für den Nächsten ausreicht, wieder aufgefüllt.
    1. Bluecaps/Falcons befinden sich im 4er Labor oder im Keller
    2. Pipetten befinden sich im 4er Labor oder im Keller
    3. Zellkulturflaschen, 6-wells und Zellkulturschälchen sind im 4er Labor oder im Keller
    4. FBS/FCS/FKS befindet sich im untersten Fach des -80°C-Schrankes. Bitte neue Flasche zum Auftauen in den Kühlschrank stellen, sobald keine aliquotierten Bluecaps mehr im Gefrierschrank 2.1 sind.
    5. Neues Trypsin und Accutase sind bei -20°C im Gefrierschrank neben Sterilbank 1.
    6. Neues Medium ist im mittleren Kühlschrank, neues PBS auf dem Regal gegenüber von Sterilbank 2.
    7. Alkoholspritzflaschen werden mit 700 ml Ethanol und 300 ml Wasser befüllt. Ethanol ist im Schrank neben dem Abzug, unterstes Fach; Wasser kommt aus der Leitung.

Wenn ihr nur noch einen Karton/eine Flasche seht oder gerade den letzten öffnet, dann sagt unbedingt Astrid Bescheid, damit sie nachbestellen kann.

  1. Alle Flaschen und Proben müssen sichtbar gekennzeichnet werden mit: Art des Inhalts, Datum, Name (sofern es nur von einer Person verwendet werden soll, z.B. Proben für den Versuch und Mediumflaschen) und gegebenenfalls einen Hinweis ob steril oder nicht.
  2. Es sollte jedem Versuchsdurchführenden jederzeit bewusst sein, mit was für Zellen, Reagenzien oder Chemikalien er gerade arbeitet und auch die (schädlichen) Bestandteile eines Puffers kennen.
  3. Wer etwas mit seinem Namen gekennzeichnet hat (Medium etc.) ist auch der einzige, der diese Flasche benutzen sollte (sofern nicht anders abgesprochen oder kein Gegenstand für die Allgemeinheit).
  4. Pipetten mit gelben Tapes, sowie die Spitzenboxen und auch sonstige Dinge, die unter den Sterilbänken stehen sind ausschließlich für den Gebrauch in den Sterilbänken gedacht. Falls jemand eine Spitzenbox für einen unsterilen Versuch verwendet, sollte diese (auf dem Autoklavierband evtl.) mit „unsteril“ gekennzeichnet werden, sie darf auf keinen Fall auf den Platz für die in Sterilbänke zu verwendende Gegenstände (zurück)gestellt werden.
  5. Keine Chemikalien oder sonstiges horten!!!
  6. Chemikalien werden in den entsprechend vorgesehenen Behältern entsorgt.
  7. Handschuhe tragen, nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch zum Schutz der Proben. Die Handschuhe sollten aber nicht außerhalb des Labors getragen werden, keine Türklinken damit anfassen. Ausnahme: Spüldienst oder Wegtragen eines Müllsacks oder Transport von Proben in ein anderes Labor.
  8. Versuche werden nachvollziehbar in den Laborbüchern protokolliert.
  9. Kühlschränke, Inkubatoren, Türen etc. müssen ordnungsgemäß geschlossen werden und sollten nicht zu lange offen stehen.
  10. Geräte nach Benutzung ausschalten.
  11. Sparsam arbeiten. „Viel hilft viel“ gilt gerade in der Biologie nicht unbedingt (notfalls Konzentrationskurven erstellen)! Zum reinen Passagieren der Zellen reicht auch Trypsin, Accutase nur verwenden wenn unbedingt für einen Versuch notwendig.
  12. Mikroskope nicht ständig an- und ausschalten. Nach Gebrauch und Abkühlzeit Staubschutz/Plastikhülle ordentlich übers Mikroskop ziehen.
  13. Wer sich für ein Gerät eingetragen hat und nicht 15 min nach angegebener Zeit am Messen ist, dessen Termin verfällt.
  14. Wenn Geräte piepen, darauf reagieren! (Inkubatoren, Kühlschränke, -80°C-Schrank) Gegebenenfalls beobachten und Fehlfunktion melden.
  15. Wenn jemand länger an einem Gerät misst und nicht dabeisitzt (zB. Messung über Nacht) dann mit Zettel namentlich kennzeichnen, damit man weiß, wen man notfalls fragen kann.
  16. Stickstofftank und Gasflaschen im Auge behalten.
  17. Astrid ist für Bestellungen zuständig. Wenn Plastikwaren, Medium und Co zur Neige gehen rechtzeitig Bescheid geben (Lieferzeiten bedenken). Bei Chemikalien und selten oder noch nie bestellten Sachen Firma und Bestell- oder Artikelnummer angeben. -> Zettel zu Astrid auf den Platz.
  18. Neue Lieferungen müssen in die vorgesehenen Schränke gepackt werden (Raumtemperatur = 20-25°C, Kühlschrank = 2-8°C, Gefrierschrank = -20°C). Die Lieferscheine bekommt nach genauer Überprüfung (wurde alles mitgeliefert?) Heike.

[Bearbeiten] Zu den Aufgaben des Spüldienstes gehören

  1. Sich rechtzeitig informieren, WANN man Spüldienst hat (siehe Liste am schwarzen Brett)!!!!!
  2. Falls man zum ersten Mal Spüldienst hat, rechtzeitig um die Einweisung durch jemanden aus dieser Arbeitsgruppe kümmern.
  3. Früh die Mediumflaschen am Waschbecken im großen Labor leeren. Bitte darauf achten, dass das Waschbecken danach nochmals kurz mit klarem Wasser durchgespült wird, damit es sauber bleibt. Die leeren Flaschen kommen auf den Rollwagen.
  4. Alle Gefäße vom Rollwagen (auch aus dem kleinen Labor) kommen in die Spülküche, werden dort erst abgespült (Spülmaschine) und anschließend autoklaviert. Achtung! Flaschen nicht ganz zudrehen, sonst platzen sie wegen des hohen Drucks. Flaschen müssen nach dem Autoklavieren zugedreht werden, während sie noch heiß sind.
                   Programm: Feststoffe

 

  1. Besonders nasse Sachen können im Trockenschrank getrocknet werden.
  2. Müllsäcke autoklavieren. Programm: Müll
  3. Flüssigkeiten (Punkt b beachten bzgl. Flaschen). Programm: Flüssigkeiten.
  4. Saubere Gefäße kommen in den Schrank im kleinen Labor, das autoklavierte Wasser ins unterste Fach.
  5. Bitte darauf achten, dass immer genügend saubere Gefäße und autoklaviertes Wasser zur Verfügung stehen.
  6. Der Spüldienst sollte regelmäßig in den Hängeschrank mit Pipettenboxen sehen und gegebenenfalls ein verbindliches Treffen zum Spitzenstecken mit der Gruppe vereinbaren.
  7. Der Spüldienst dauert eine Woche und beginnt nicht erst am Freitag!
  8. Der Spüldienst hat am Freitag demjenigen Bescheid zu geben, der in der darauffolgenden Woche dran ist.